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kinetic
"kinetic" gibt es bereits seit sieben Jahren, auch
wenn weder Bandname noch Musik so geblieben sind, wie sie ursrpünglich
waren.
Bandgeschichte
Gegründet wurde die anfangs namenlose Band in einem verschlafenen
Kaff in der Lüneburger Heide, der vermutlich uncoolsten Region der Republik,
von... mir. Anfangs gab es noch zwei Bandmitglieder, die aber entweder noch
kein Instrument spielen konnten, oder aber kaum Interesse daran hatten. Außerdem
konnte keiner was mit meinen zugegebenermaßen eher kryptischen Äußerungen
zur Musik, die mir vorschwebte anfangen.
Als ich im Sommer '99 aber über einem Kasten Beck's Niels kennenlernte,
war zumindest jemand gefunden, der zwar auch nicht immer so genau verstand,
was ich sagen wollte, aber immerhin seinerseits ähnlich unverständlich
war. Wir waren daher ziemlich schnell zu zweit, hatten unser erstes "Bandtreffen"
am 9.9.'99 und irgendwie gelang es uns, unsere großenteils völlig
unterschiedlichen Musikpräferenzen unter einen Hut zu bringen.
So entstand bei diesem ersten Treffen im Spätsommer 1999 ein Lied, das
schließlich auch auf der CD die wir (zu Demo-Zwecken) gerade fertigstellen
noch immer vertreten ist (wenn auch in mehrfach überarbeiteter Version.
Zwischendurch hatten wir dann auch jemanden für die Drums, die Schlagzeugerin
verloren wir aber mit Beginn des Studiums und dem Verlassen des Heidestädtchens
in unterschiedlichste Richtungen wieder aus den Augen. Während Niels
zum Studium in Berlin landete, fand ich mich in München wieder, "kinetic"
blieb aber über die Distanz bestehen, und wurde eigentlich erst im Sommer
2004 richtig aktiv. Das Material der bis dahin vergangenen Jahre wurde komplett
überarbeitet und mit neueren Sachen und weitschweifenden Überlegungen
über die musikalische Ausrichtung und die Welt im großen und ganzen
vermischt und schließlich Stück für Stück auf Festplatte
gebannt.
Im Frühjahr 2005 schmierte dann die Festplatte mit den Früchten
mehrwöchiger Aufnahmen in den Semesterferien unwiederbringlich ab. Da
zeitgleich auf mysteriöse Weise das nie vorhandene Backup ebenfalls unauffindbar
war, begann die Arbeit von vorne.
Recovery
Da ich die Technik und das (wenn auch rudimentäre) Wissen
zum Aufnehmen hatte, und zudem auch zu diesem Zeitpunkt schon den großen
Teil der Musik geschrieben hatte, setzte ich mich vor meinen PC und begann,
alles erneut einzuspielen. Trotz der Mehrarbeit erwies sich das aber als großes
Glück für unsere Musik, denn die Gedanken- und Arrangierarbeit,
die wir unter Zeitdruck während der Aufnahmen in den Semesterferien gemacht
hatten, und die neben dem Zeitdruck auch unter übereilten Kompromissen
gelitten hatte, konnte ich als Basis nutzen, um das Konzept und die einzelnen
Stücke noch weiter zu entwickeln (zudem hatte ich freie Hand...).
Als Ergebnis kam schließlich im Oktober 2005 die 75-minütige CD
"Anamnesia" heraus, auf der zwar noch großenteils Gesangs-
und Schlagzeugaufnahmen fehlten, die aber endlich ein Konzept hatte, mit dem
wir soweit zufrieden waren, dass wir es für vorzeigbar halten.
Im Laufe des Jahres 2005 konnte auch mein Bruder als weiterer Gitarrist eingespannt
werden (der immerhin bei einem Lied von "Anamnesia" mitgeschrieben
hat) und ein Berliner Drummer wurde für die Schlagzeugaufnahmen angeheuert.
+ Nähere Informationen zu "Anamnesia".
+ Bandsite
von "kinetic"
+ sjÁlfurLOG
- mein Weblog zu "kinetic" und "sjÁlfur"